1965 – Das 12 Stunden Rennen von Sebring

1965 – Das 12 Stunden Rennen von Sebring

28. Mai 2018 0 Von derKrieger

Es gibt zwei Dinge die man, normalerweise, unbedingt von einem Rennen sehen will:

1. den Start und 2. den Zieleinlauf

Am 27. März 1965 war der Andrang zum Start des 12 Stunden Rennen von Sebring so dermaßen groß, dass sämtliche Straßen-Zufahrten von tausenden von Fahrzeugen verstopft waren und so abertausende Fans den Start nicht miterlebten.

Nach etlichen Stunden Verspätung füllten sich alle Plätze und laut den Veranstaltern waren am Renntag ca. 100.000 Zuschauer vor Ort.

Schönwetter war es eindeutig nicht, das die Leute gespannt auf das Endergebnis warten ließ. Bei fünf Stunden langem starken Dauerregen, waren nach kürzester Zeit sowohl die Boxenstraßen, als auch die Strecke komplett unter Wasser. Viele Autos hatten kein Dach, wodurch das Fahrvergnügen bei einigen Fahrern eher gelitten haben muss.

Der Shelby Cobra Daytona von Bob Bondourant und Jo Schlesser, der als einer der Favoriten für den Sieg galt, schaffte es auf den vierten Platz in der Gesamtwertung und den Sieg der GT Class.

 

Cobra Coupe Deluge by Hunziker

Fotocredit T-Shirts Hunziker Apparel: © Katharina Weidinger // © Sally Mohamed

Die 4 Millionen Dollar Cobra

Eine spannende Geschichte gibt es noch um das Modell von Shelby. Insgesamt wurden nur 6 Fahrzeuge produziert, eins davon war der CSX2287 der über 30 Jahre als verschollen galt. Aufgetaucht ist er wieder Anfang der 2000 Jahre als sich die Besitzerin, die ihn über 30 Jahre lang in einer Lagerhalle versteckt hatte, selbst anzündete um sich umzubringen. Daraufhin entbrannte ein heftiger Erbstreit zwischen der Mutter von ihr und einem Freund, dem sie laut Testament den Inhalt der Lagerhalle vermacht hatte. 

Nicht ganz unverständlich, denn der Preis des Autos war mittlerweile von ein paar tausend auf 4 Millionen Dollar gestiegen!